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Immobilienfinanzierung

Die Finanzierung einer Wohnimmobilie ist ein komplexer und schwieriger Schritt auf dem Weg zum Eigenheim. Hier ist es möglich viel Geld zu sparen, aber auch zu verlieren. Etwas mehr Zeit und Mühe, die in die richtige Geldbeschaffung bei der Bank investiert wird, ist meist gut angelegt. Entscheidet man sich für den Kauf einer Immobilie ist man in der ersten Linie gut beraten, wenn man alles berechnet.
Einnahmen und Ausgaben sollten als erstes kalkuliert werden. Ein solider Finanzierungsplan, der Ihnen eine Übersicht über die zur Verfügung stehenden Mittel verschafft, ist daher Voraussetzung für den Immobilienbau.

Zu Beginn des Finanzierungsplanes ist die Ehrlichkeit die beste Wahl für eine genaue Kalkulation, in die laufende und auch unvorhergesehene Kosten einfließen müssen.
Kommen diese unvorhergesehenen Kosten auf einen zu sollte man eine kleine Absicherung in der Rücklage haben, sich einen kleinen „Sparstrumpf“ zu gelegt haben. Ein Finanzierungsplan gibt auch die Möglichkeit, in grober Form abzuschätzen, wie viel Darlehen benötigt wird und wie viel die Banken bereit sind, zu geben.

Als Faustregel kann bei einer Verzinsung von sechs Prozent und einer Tilgung von einem Prozent bei einem Kredit von 7500,- Euro mit monatlichen Raten in Höhe von 50,- Euro gerechnet werden. Man sollte mit viel Selbstvertrauen zur Bank oder Bausparkasse gehen. Denn, auch bei dünner Finanzkraft ist man durchaus ein gerngesehener Kunde, der womöglich, mehrere Jahrzehnte gute Zinsen an die Bank bezahlt. Verhängnisvoll wird es nur dann, wenn man bereits Verträge mit Kreditinstitutionen zu Hausfinanzierungen geschlossen hat und zusätzliche Kosten durch nicht Rücklagen entlastet werden können.
Da Banken sehr gerne solide Kreditnehmer sehen, ist die Betrachtung der eigenen Belastungsgrenze wesentlich bei einer Berechnung.
Die Belastungsgrenze beinhaltet das monatliche Haushalts-Netto-Einkommen und damit die Raten, die monatlich bezahlt werden können, so dass noch für Notfälle und unvorhergesehenen Kosten genug Geldreserve übrig bleiben. Wer da nicht genau Kalkuliert und etwas bei seinem Finanzierungsplan vergisst oder für unnötig hält, kann in Zeiten eines Notfalls seinen ganzen Hausbau kippen.

Generell sind bei der Planung eines Immobilienkaufs auch Zahlungen einzurechnen, an die man als Käufer nicht unbedingt sofort denkt.
Solche zusätzlich einzuplanende Kosten sind Maklergebühren, die sich bei 3 bis 7 Prozent aufhalten, die Grunderwerbssteuer, die mit 3,5 Prozent berechnet werden muss, Notargebühren bis zu 2 Prozent. Umzugs-, Renovierungs- und Erschließungskosten sowie Kosten für Versicherungen (gemeint sind hier unter anderem Brand- und Gebäudeversicherung).
Es gibt nicht nur negatives bei der Hausfinanzierung, auch positive Dinge sollte man genau betrachten wie Fördergelder. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) fördert Beispielsweise Bauherren mit Zinsgünstigen Krediten. Auch auf dem Bereich der Umweltfreundlichen Bauweise (effiziente Heizungen und Dämmstoffe) könnte man ein wenig Geld einsparen, hierbei liegen die Zinsen bei weitem unter dem üblichem Niveau. Man sollte immer Ressourcenschonend, Gesund und energiesparend bauen. Doch wichtiger als die Bauweise ist die fachgerechte Bauausführung, die Energieverluste minimiert und Bauschäden verhindert. So schafft es nicht nur Freude im Geldbeutel sondern auch die Umwelt erfreut sich eines neuen Hauses. Auch bieten vereinzelt die Bundesländer Förderungen zum Hausbau an.