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Tipps für Immobilien-Verkäufer

Rund 39% der Käufer einer Immobilie müssen oder wollen Ihre Immobilien verkaufen. Sei es zwecks schlechter Konjunktur oder beruflich bedingten Umzug. Häufig scheitert der Immobilienverkauf an den eigenen Verkaufsstrategien oder daran das die zu verkaufende Immobilie noch bewohnt ist.
Der wichtigste Punkt eines Immobilienverkaufs ist die meist viel zu hoch gesetzte Preisvorstellung des Eigentümers. Ist der Verkaufspreis zu hoch angesetzt verkauft man seine Immobilie meist unter dem Preis, ist er zu hoch angesetzt findet man keinen Käufer. Eine gute Möglichkeit bietet der Immobilienteil der örtlichen Tageszeitung. Hier sind meist aktuelle Immobilienangebote aus dem direkten Umfeld und ähnlichen Objekten zu finden. Dadurch kann man sich einen Vergleich der eigenen Immobilie oder einer ähnlichen Immobilie ziehen. Beachtet werden muss dabei das diese Angaben des Angebotspreis meist nicht der tatsächliche Kaufpreis ist, die meisten Käufer und Verkäufer handeln den Preis natürlich rauf beziehungsweise runter. Häufig steht man als Verkäufer einer Immobilie vor der Frage ob man sich für sein Objekt nicht einen Makler engagieren sollte oder es doch einmal selbst versuchen könnte. Man unterscheidet hierbei private Makler und erfahrene Makler. Private Makler sind meist schwer zu erreichen und verkaufen vielleicht im Jahr ein bis zwei Immobilien. Im Gegensatz dazu verkauft ein erfahrener Makler ständig Immobilien. Er hat ein Büro in dem er ständig zu erreichen ist, kennt die Interessen der potentionelle Verkäufer. Der erfahrene Makler ist auch bei Verhandlungen mit der Bank ein guter Berater. Er kann Hilfe leisten bei Verträgen und weist meist ein verkäuferisches Geschick auf, so dass unsichere Käufer schnell vertrauen fassen können. Seriöse Makler bieten häufig die Dienstleistung der Kaufpreisermittlung an. Er kennt Vergleichsobjekte in der Nähe oder auch im größeren Umland.

Die wichtigsten aufgeben eines Maklers sind unter anderem noch:
• Erstellen eines Exposés
• Werbung in der örtlichen Tageszeitung
• Besichtigungen mit Interessenten

Es ist doch immer Ratsam zwei bis drei verschiedene Meinungen einzuholen, diese ergeben einen guten Mittelwert des Kaufpreises der zu verkaufenden Immobilie. Ein so genanntes Schönheitsangebot ist eher schädlich. Die kostspieligste Möglichkeit der Wertermittlung ist das der Makler die Lage, Baueigenschaften und den Zustande der Immobilie mit einbezieht, doch somit kann sich der Sachwert der Immobilie erheblich vom derzeitigen Marktpreis abheben und unterscheiden. Bei einem „Privat Verkauf“ ohne Makler spart man sich eine Menge Geld ein, da eine Maklerprovision meist Ortsüblich vom Maklerverein festgesetzt wird. Und es ist ein Irrtum das Privatverkäufer an der Maklerprovision verdienen.
Bevor man seine Immobilie verkauft sollte man sich überlegen ob man nicht vorher eine neue „Bleibe“ sucht. Dieses hat den Vorteil, dass man eine preiswerte und schöne Immobilie gefunden hat doch auch den Nachteil das man unter Druck beim Verkauf steht. Es ist doch etwas Kostspielig zwei Immobilien zu finanzieren. Die andere Möglichkeit besteht darin zuerst zu verkaufen, so muss ein schlechtes Preisangebot nicht unbedingt angenommen werden. Doch bezahlt der Käufer den verlangten Preis, steht man mit einem Bein auf der Straße. Man sollte also den Verkaufspreis der Altimmobilie in die Neufinanzierung mit einplanen.
Wichtig für die Kaufabwicklung ist noch zu beachten, dass vor der Unterzeichnung beim Notar eine schriftliche Finanzbestätigung den Käufer bei seiner Bank verlangt. Auch bei Bekannten und Verwandten sollte das ein „Muss“ beim Verkauf einer Immobilie sein. Man bemerkt erst viel zu spät, dass der Verkäufer nicht zahlungsfähig ist.